Kulturpreisverleihung 2016

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler übergab Kulturpreise

Der Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises hat eine lange Tradition. Im November 2016 wurde er zum 40. Mal verliehen. Alle Preisträger zeichnet ein großes Engagement in ihrer künstlerischen Betätigung aus. Sie reihen sich damit in die kulturelle Tradition und den hohen Anspruch, den der Main-Kinzig-Kreis an die Auszuzeichnenden hat, hervorragend ein.

Dei Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler überreichte gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Matthias Zach und dem Vorsitzenden der Jury, Professor Dr. Heinz Schilling, die Auszeichnungen an die Künstlerin Merja Herzog-Hellstén (Hanau) und den Musiker Peter Back (Linsengericht). Den Förderpreis erhielt der junge Komponist Philipp Christoph Mayer (Gelnhausen) und ein Sonderpreis ging an den Kleinkunstkreis Märzwind e.V. (Wächtersbach).

Peter Back begleitete zur Preisverleihung mit seinen Musikerkollegen Uli Partheil, Hanns Höhn und Holger Neswada das Programm der Veranstaltung musikalisch, die im Main-Kinzig-Forum stattfand. Der Kulturpreis wird von den Sparkassen des Main-Kinzig-Kreises gespendet.

Insgesamt 18 Vorschläge hatten die Mitglieder der neu zusammengestellten Kulturpreis-Jury in diesem Jahr auszuwerten. „Auch für die 40. Verleihung des Kulturpreises konnten wir herausragende Persönlichkeiten und Institutionen nominieren“, stellte Erste Kreisbeigeordnete und Kulturdezernentin Susanne Simmler fest.

Die im finnischen Lohja geborene und in Hanau lebende freischaffende Künstlerin Merja Herzog-Hellstén ist seit vielen Jahren als Bildhauerin tätig und konnte bei zahlreichen Ausstellungen unter anderem in Deutschland, Frankreich, USA, Senegal und Südkorea ihre Werke präsentieren. Eine Vielzahl an internationalen Stipendien und Auszeichnungen wurden ihr als Anerkennungen für ihre künstlerisch hervorragenden Arbeiten zuteil. Im Fach Bildhauerei ist sie eine vielgefragte Dozentin, unter anderem nahm sie an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst Frankfurt (Städel) von 2011 bis 2013 einen Lehrauftrag wahr. „Merja Herzog-Hellstén beeindruckt mit Perfektion, Brillanz und Artistik und ist dank ihrer internationalen Reputation ein Aushängeschild für Spitzenleistungen des Kunstschaffens im Main-Kinzig-Kreis", hob Prof. Dr. Schilling in seiner Rede hervor.

Als Produzent, Komponist, Arrangeur, Musiker und Pädagoge erhielt Peter Back aus Linsengericht den Kulturpreis in der Sparte Musik. „Am Saxophon hat er es zu vollkommener Meisterschaft gebracht und ist vielgefragter Solist regional und überregional“, sagte die Kulturdezernentin in ihrer Laudatio. Er ist Gründer mehrerer renommierter Ensembles und gestaltete zahlreiche Konzerte sowie CD-, Funk- und Fernsehproduktionen. „Peter Back ist ein mitreißender Musiker, der viele andere Künstler begleitet und bis heute geprägt hat.“

Der Nachwuchsförderpreis ging in diesem Jahr an den jungen Gelnhäuser Komponisten, Pianisten und Schlagzeuger Philipp Christoph Mayer. Er ist 22 Jahre alt und studiert derzeit an der Münchener Musikhochschule Komposition. Im Rahmen zweier Auslandssemester im Pariser „Conservatoire nationale supérieur de musique et danse“ absolvierte er die dortigen Prüfungen mit Bestnoten. Für seine Kompositionen erhielt er bereits zahlreiche Anerkennungen und Preise. Zum Beispiel setzte er sich in diesem Jahr mit seinem Werk „Tin Can Phone“ beim hochschulinternen Wettbewerb durch. „In einer Zeit, in der Dilettantismus und Halbwissen immer mehr um sich greifen, die Verwässerung von Niveau und Standard immer mehr Erfolge feiert, freue ich mich für einen Preisträger, der sich aufmacht, eine Lanze für Kunst, Kultur Niveau und Professionalität auf ganz hoher Ebene zu brechen“, lobte Laudator Harry Wenz.

Einen Sonderpreis erhielt der Kleinkunstkreis Märzwind aus Wächtersbach. „Märzwind steht für frischen Wind, den sie seit langer Zeit ins Kulturangebot bringen mit viel Weitblick für Kleinkunstveranstaltungen und Ausstellungen auf hohem Niveau“, berichtete Renate Holzapfel in ihrer Festrede. Im jährlich stattfindenden Wächtersbacher Kunstsalon wurden bislang nicht nur bekannte Kulturpreisträger des Main-Kinzig-Kreises präsentiert, sondern auch Künstler, die später als solche geehrt worden sind. Die Kulturinitiative besteht seit 1984 und ist somit seit über 30 Jahren „ein verdienstvoller Kulturanbieter und -vermittler im Main-Kinzig-Kreis“.

Anlässlich der 40. Verleihung wurde im Anschluss an den Festakt eine Ausstellung mit Portraitfotos der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger eröffnet.

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